Anleitung · Beispiel-Lösung
Prototyp „Angebots-Assistent“ – Muster Zimmerei GmbH
Vorab-Prototyp von Joe AI Solutions für das Erstgespräch (Lauf 1). Gebaut aus dem Kundendossier (Briefing, Lösungskonzept, Angebotsentwurf). Umgesetzte Option: Lösungspaket Quick Win – Automatisierung eines Arbeitsschritts.
Zweck
Der Prototyp zeigt, wie sich die empfohlene Lösung anfühlt: Eine Baustellennotiz wird diktiert, die Automatik erkennt daraus Positionen und Mengen, gleicht sie mit der Excel-Preisliste ab und erzeugt einen Angebotsentwurf, den die Zimmerei prüft und freigibt. Automatisiert wird genau der heute zeitintensive Arbeitsschritt: das Übertragen der Notizen in ein Angebot.
Es ist eine Demo mit erfundenen Daten – kein Produkt und keine Anbindung an echte Systeme.
So öffnen
- Datei
index.htmlper Doppelklick im Browser öffnen (Chrome, Edge, Firefox oder Safari). - Es ist kein Internet, kein Server und keine Installation nötig – alles steckt in der einen Datei.
- Empfohlene Reihenfolge für die Vorführung:
- Schritt 1: Demo-Notiz wählen, „Aufnahme starten“ klicken, erkannten Text ansehen.
- Schritt 2: „Positionen automatisch erkennen“ – Zuordnung zur Preisliste prüfen, Mengen anpassen.
- Schritt 3: „Angebot erzeugen“ – Entwurf ansehen, Prüfhaken setzen, freigeben, drucken/als PDF speichern.
- „Neues Angebot“ setzt die Demo zurück. Beim Neuladen der Seite ist alles wieder leer.
Was es kann
- Diktat simulieren: Drei vorbereitete Baustellennotizen (Carport, Dachsanierung, Holzterrasse) werden wie eine Spracherkennung „live“ in das Textfeld geschrieben. Eigene Notizen können eingetippt werden; der erkannte Text ist immer bearbeitbar.
- Positionen automatisch erkennen: Der Text wird in Abschnitte zerlegt, Stichworte werden der Demo-Preisliste zugeordnet, Mengen und Einheiten erkannt (Ziffern und deutsche Zahlwörter wie „fünfundvierzig Laufmeter“, „vier Pfosten“, „einen Tag“).
- Prüfhinweise: Fehlende Mengen, abweichende Einheiten und zusammengefasste Textstellen werden markiert („bitte prüfen“). Textstellen ohne passende Position werden als Bemerkung ins Angebot übernommen oder lassen sich manuell zuordnen.
- Bearbeiten: Mengen ändern, Position wechseln, Position entfernen oder aus der Preisliste ergänzen.
- Angebot erzeugen: Dokument mit Firmenkopf, Angebotsnummer, Datum, Gültigkeit, Positionen, Netto, USt. und Brutto, Bemerkungen; Status „Entwurf“ → „Geprüft · freigegeben“ nach Prüfhaken.
- Ausgabe: Drucken bzw. als PDF speichern (Druckansicht zeigt nur das Dokument), Angebotstext in die Zwischenablage kopieren.
- Oberfläche auf Deutsch, auch auf Smartphone/Tablet nutzbar.
Was es nicht kann
- Keine echte Spracherkennung: Es wird kein Mikrofon benutzt, die Erkennung ist simuliert.
- Keine echte Excel-Anbindung: Die Preisliste ist fest in der Datei hinterlegt. „Excel-Datei laden“ ist eine Attrappe („Im Prototyp nicht umgesetzt“).
- Kein Versand und kein Export: „Per E-Mail senden“ und „In Angebotssoftware übernehmen“ sind Attrappen („Im Prototyp nicht umgesetzt“).
- Kein Speichern: Nach dem Neuladen der Seite sind Eingaben weg.
- Die Erkennung ist regelbasiert (Stichworte, Mengen, Einheiten) und auf die Demo-Preisliste abgestimmt. Sie zeigt das Prinzip, nicht die Trefferquote einer echten Lösung.
- USt. ist fest mit 20 % hinterlegt; Zahlungsbedingungen und Angebotstexte sind Platzhalter.
- Keine Benutzerverwaltung, keine Kundendaten, keine Anbindung an andere Systeme.
Demo-Daten
Alle Daten im Prototyp sind erfunden. Sie dienen nur der Veranschaulichung:
- Preisliste mit 16 Positionen (Nummern Z-001 bis Z-016), Bezeichnungen, Einheiten, Stichworten und Preisen – frei ausgedacht, keine Kalkulation der Zimmerei.
- Drei Baustellennotizen (Carport, Dachsanierung, Holzterrasse) – frei formuliert.
- Firmenanschrift „Musterstraße 1 · 0000 Musterort“, Empfänger „Bauherrschaft (Demo-Kunde)“, Angebotsnummern „A-2026-0147“ ff., Zahlungsbedingungen – Platzhalter.
- Es sind keine Personendaten enthalten. Der Firmenname „Muster Zimmerei GmbH“ stammt aus dem Dossier.
Nächste Schritte zur echten Umsetzung
Entsprechend dem Quick-Win-Paket (Analyse, Einrichtung, Umsetzung, Test, Einweisung):
- Excel-Preisliste analysieren: Aufbau der echten Liste (Spalten, Einheiten, Varianten, mehrere Tabellenblätter) klären und eine Stichwort-/Synonymliste je Position anlegen.
- Spracherkennung einrichten: Diktierfunktion bzw. App auf dem Smartphone des Kunden festlegen (eventuelle Lizenzkosten sind laut Angebot nicht enthalten) und den Übergabeweg des Textes definieren (z. B. Ordner, E-Mail-Postfach oder Formular).
- Angebotsprozess umsetzen: Zuordnung Text → Positionen gegen die echte Excel-Liste bauen, Ausgabe in die bestehende Angebotsvorlage/-software der Zimmerei; Prüfschritt vor dem Versand beibehalten.
- Testen mit echten Notizen: Mehrere reale Baustellennotizen durchlaufen lassen, Trefferquote prüfen, Stichworte nachschärfen.
- Kurze Einweisung: Ablauf auf der Baustelle und im Büro einüben, Regeln fürs Diktieren (Position – Menge – Einheit) festhalten.
Offene Fragen an den Kunden stehen im BAUBERICHT.md.
Fiktiver Beispielkunde „Muster Zimmerei GmbH“, alle Daten erfunden. Der Prototyp zeigt die empfohlene Lösung aus der Analyse, er ist keine fertige Software.
