Anleitung · Beispiel-Lösung
Prototyp „Physiotherapie Muster“ – Terminerinnerungen, Nachbesetzung, digitale Anmeldung
Zweck
Klickbarer Vorab-Prototyp für das Erstgespräch mit der Praxis. Er zeigt, wie die empfohlene Option „Automatisierungslösung mit Integration eigener Tools“ (Lösungspaket Prozess, Angebotsposition 1) aussieht und sich anfühlt: automatische Terminerinnerungen per SMS/E-Mail mit Bestätigungsoption, automatische Nachbesetzung abgesagter Termine aus der Warteliste und eine digitale Patientenanmeldung fürs Smartphone statt Papierformular. Es ist eine Demo mit erfundenen Daten – kein Produkt und nicht an echte Systeme angebunden.
So öffnen
index.htmlper Doppelklick im Browser öffnen (Chrome, Edge, Firefox oder Safari in aktueller Version).- Keine Installation, kein Internet nötig – die Datei enthält alles (CSS und JavaScript inline).
- Für die Vorführung: Vollbild (F11), oben links ist die Anleitung „So führen Sie die Demo vor (5 Klicks)“ ausgeklappt.
- „Demo zurücksetzen“ (oben rechts) stellt jederzeit den Ausgangszustand wieder her. Ein Neuladen der Seite tut dasselbe.
Aufbau: links der Arbeitsplatz der Rezeption (Desktop), rechts ein simuliertes Patienten-Smartphone. Über „Smartphone von …“ lässt sich wählen, wessen Handy gerade angezeigt wird; der Prototyp wechselt nach automatischen Nachrichten selbst dorthin.
Was es kann
- Erinnerungslauf: Knopf „Erinnerungslauf jetzt ausführen“ simuliert den täglichen Automatiklauf (08:00 Uhr). Alle Termine des Folgetags (einstellbar: zwei Tage vorher) erhalten eine Erinnerung – per SMS oder E-Mail, je nach Wunsch des Patienten. Die Nachricht erscheint im Smartphone.
- Bestätigen / Absagen: Patient tippt in der Nachricht auf „Termin bestätigen“ oder „Absagen“; der Terminstatus in der Rezeptionsliste und die Kennzahlen aktualisieren sich sofort.
- Keine Rückmeldung: Ein Demo-Termin zeigt den Fall ohne Antwort – die Rezeption wird informiert und kann „Telefonisch bestätigt/abgesagt“ eintragen.
- Nachbesetzung: Bei einer Absage sucht das System passende Wartelisten-Einträge (Wochentag + Vormittag/Nachmittag) und sendet ein Terminangebot an bis zu 1–3 Personen gleichzeitig (einstellbar). Wer zuerst zusagt, bekommt den Termin; die anderen erhalten automatisch eine Absage und bleiben auf der Warteliste. Ohne Treffer wird die Rezeption informiert („Warteliste erneut prüfen“ möglich).
- Digitale Anmeldung: Im Smartphone-Tab „Anmeldung“ füllt der Patient das Formular aus (Pflichtfelder, Erinnerungskanal, Wunschzeiten, Datenschutz-Einwilligung; „Demo-Daten einfügen“ füllt es für die Vorführung). Die Anmeldung erscheint bei der Rezeption unter „Anmeldungen“ und wird mit einem Klick übernommen: Patientenakte (Demo) + Warteliste + Benachrichtigung an den Patienten.
- Einstellungen & Vorlagen: Vorlauf, Anzahl gleichzeitiger Terminangebote, Nachrichtenvorlagen mit Platzhaltern und Live-Vorschau.
- Automatik-Protokoll: Jeder automatische Schritt wird mit simulierter Uhrzeit protokolliert.
- Attrappen (sichtbar als „Im Prototyp nicht umgesetzt“ markiert): Anbindung Praxiskalender / Praxisverwaltungssystem, SMS- und E-Mail-Versand über Anbieter, Übergabe ins Praxisverwaltungssystem, Einweisung der Rezeption, Test und Dokumentation.
Was es nicht kann
- Es versendet nichts: keine echten SMS, keine E-Mails – Nachrichten werden nur im simulierten Smartphone angezeigt.
- Keine Anbindung an Kalender, Praxisverwaltungssystem, Telefonanlage oder Versanddienste.
- Keine Speicherung: Alle Änderungen gehen beim Neuladen verloren (gewollt – es ist eine Demo).
- Kein Login, keine Benutzerrollen, keine Mehrbenutzerfähigkeit, kein echter QR-Code/Link für Patienten.
- Keine echte Zeitsteuerung: Der Automatiklauf wird per Knopf ausgelöst, die Uhrzeit ist simuliert (Mo, 02.11.2026).
- Keine Datenschutz-Funktionen im technischen Sinn (Aufbewahrungsfristen, Löschung, Auftragsverarbeitung) – nur die Einwilligung im Formular ist dargestellt.
- Einweisung, Test und Dokumentation sind Leistungen der Umsetzung und im Prototyp nur als Attrappe sichtbar.
Demo-Daten
Alle Daten im Prototyp sind frei erfunden. Das gilt für sämtliche Personennamen (Patientinnen, Patienten, Wartelisten- und Anmeldungs-Beispiele), Geburtsdaten, Kontaktangaben (bewusst ohne Nummern oder Adressen, nur der Platzhaltertext „Mobilnummer hinterlegt (Demo)“), Behandlungen, Therapeutenbezeichnungen („Therapeut:in A/B“), Termine (Woche ab Montag, 02.11.2026), Nachrichten und Protokolleinträge. Übereinstimmungen mit realen Personen wären zufällig. Es wurden keine Daten aus dem Kundendossier übernommen; nur der Firmenname „Physiotherapie Muster“ stammt aus dem Angebotsentwurf.
Nächste Schritte zur echten Umsetzung
- Praxisverwaltungssystem/Kalender klären: Welches System ist im Einsatz, gibt es eine Schnittstelle oder einen Export, wohin werden Bestätigungen und Absagen zurückgeschrieben?
- Kommunikationskanäle festlegen (SMS, E-Mail, beides) und einen DSGVO-konformen Versanddienst mit Auftragsverarbeitungsvertrag auswählen; Absender und Antwort-Links definieren.
- Datenschutz abstimmen: Einwilligungstext, Datenschutzinformation, Aufbewahrungs- und Löschfristen, Speicherort der Anmeldedaten, Protokollierung.
- Regeln verabschieden: Vorlauf der Erinnerung, Versandzeit, Nachfassen bei fehlender Rückmeldung, Kriterien und Anzahl bei der Nachbesetzung, Nachrichtenvorlagen im Praxiston.
- Digitale Anmeldung finalisieren: Pflichtfelder, Versicherungsarten, Verordnung, Zugang über QR-Code am Empfang und Link auf der Website; Übergabe in die Patientenakte.
- Einrichtung der Automatisierung, Testlauf mit Testterminen und wenigen echten Patienten, dann Einweisung der Rezeption und Übergabe der Dokumentation (Bestandteile des Lösungspakets Prozess).
- Optional: Betreuungspaket für Anpassungen und Monitoring (laut Angebotshinweis bei Bedarf).
Fiktiver Beispielkunde „Physiotherapie Muster“, alle Daten erfunden. Der Prototyp zeigt die empfohlene Lösung aus der Analyse, er ist keine fertige Software.
